C-Tutorial Kapitel 1
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| C-Tutorial | |
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| Allgemeines Kapitel 1 (Einleitung) Kapitel 2 (Blöcke) Kapitel 3 (Daten) Kapitel 4 (Kontrollanweisungen) Kapitel 5 (Ein- und Ausgabe) Kapitel 6 (Unterprogramme) Kapitel 7 (Felder und Strukturen) Kapitel 8 (Zeiger) | |
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Das 1. Kapitel liefert einige Grundinformationen über C und stellt einen groben Programmaufbau vor.
[bearbeiten] Geschichte
C wurde 1971 als Gundlage für das Betriebssystem UNIX in den USA entwickelt. Dieses und viele weitere Programme wurden und werden in C geschrieben. 1978 wurde von Brian Kernighan und Dennis Ritchie eine eindeutige Sprachedefinition entwickelt. C ist mittlerweile von ANSI und ISO standardisiert.
Lang Zeit war ist C eine der dominierenden Programmiersprachen. Sehr viele Anwendungen sind in C geschrieben. Die Bedeutung von C ansich hat aber in den letzten Jahren abgenommen. Dies liegt daran, dass viele neuere Sprachen mittlerweile C überlegen sind. Diese lehnen sich aber sehr häufig an die Syntax von C an, wie etwa der direkte Nachfolger C++, aber auch andere Sprachen wie Java, C#, Perl oder PHP.
Leider ist C nicht einfach zu lernen (was dieses Tutorial verändern soll!), es eignet nur bedingt für Anfänger. Mit etwas Übung kann man damit jedoch sehr effiziente Programme schreiben.
C ist sehr systemnahme, aber trotzdem Hardware-unabhängig. Das bedeutet, Sie können maschinennahe Programme vergleichsweise leicht auf ein anderes System übertragen (portieren). Sie benötigen dazu im Idealfall lediglich einen anderen Compiler, mit dem Sie das Programm für das neue Zielsystem übersetzen. In der Praxis sind meist noch weitere Details zu beachten, im Vergleich zu echten Maschinensprachen ist die Portierung aber relativ einfach.
[bearbeiten] Zeitliche Übersicht
1971: C wird entwickelt 1978: Kernighan und Ritchie definieren die Sprache. 1983: ANSI und ISO standardisieren C. 1992: Bjarne Stroustrup enwickelt die Nachfolgesprache C++.
[bearbeiten] Aufbau eines C-Programmes
C-Programme haben keinen fixen Aufbau wie etwa Pascal. Es gibt zwar gewisse Regeln, aber sonst sind dem Programmierer viele Freiheiten gegeben. Der folgende "Beispiel-Aufbau" ist daher nicht zwingend und kann durchaus verändert werden.
#include <stdio.h> // Eingebundene Header-Dateien
int Zahl1; //Variablendefinitionen
char Zeichen1;
int main(void)
{
int Zahl2;
//Anweisungen
return 0;
}
- Beschreibung
- Die beiden #include <...> Anweisungen sagen dem Compiler, welche Header-Dateien er einbinden soll. In den Header-Dateien und den dazugehörigen Bibliotheken stehen Anweisungen und Datentypen, die nicht im Compiler implementiert sind. So sind mathematische Operationen wie Addition oder Multiplikation direkt im Compiler "eingebaut". Kompliziertere Funktionen wie etwa Wurzelziehen, aber auch Ein- und Ausgabeanweisungen, stehen in separaten Dateien (Bibliotheken). Diese können über die Header-Dateien eingebunden werden.
- Die beiden Schrägstriche (Slash) beginnen einen Kommentar. Alle Zeichen, die auf diese Folgen (bis zum Zeilenende) werden vom Compiler ignoriert.
- Die Anweisung "int Zahl1;" definiert eine Variable vom Typ int (integer, ganze Zahl zwischen -32000 und +32000). Diese Variable ist im ganzen Programm gültig (global).
- Das selbe geschieht bei "char Zeichen1;", nur wird diesmal eine Variable des Types char (character, ASCII-Zeichen oder Zahl zwischen -127 und +128).
- "void main(void)" definiert ein Unterprogramm mit dem Namen main, das keine Parameter hat (void) und eine ganze Zahl (int) zurückliefert. "main" ist aber nicht irgendein Unterprogramm, sondern es wird beim Programmstart aufgerüfen. Es entspricht daher dem "Hauptprogramm" von Pascal.
- Die geschwungenen Klammern beginnen oder beenden einen Block, in diesem Fall den von "main".
- Innerhalb von "main" wird noch eine Variable definiert, Zahl2.
- Danach folgen die Anweisungen.
- "return", gefolgt von einem Wert, beendet das Programm.
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